Branding
Das Wort "Branding" kommt ursprünglich aus
der englischen Sprache und bedeutet "bränden";
ursprünglich bezeichnete es das Bränden von Vieh.
Heutzutage versteht man unter Branding den Aufbau einer unverwechselbaren
Marke, um damit ein Unternehmen am Markt zu platzieren oder
Bekanntheit und Absatz der Marke zu steigern. Man spricht
daher auch von Corporate Branding, was allerdings die gesamte
Struktur und Philosophie eines Unternehmens betrifft und damit
die Effizienz der Firma steigern soll.
Beim Branding geht es vortrefflich darum, gemeinsam mit dem
Kunden eine Marke zu gestalten, die bei der Zielgruppe größtmöglichen
Erfolg erreicht und sich ideal mit weiteren Werbemaßnahmen
ergänzt.
Eine Marke bzw. Brand zu kreieren erfordert viel Erfahrung,
Zeit, Kreativität und Geschick. Weltbekannte Brands sind
beispielsweise Coca Cola, Nike oder McDonalds. Beim
Branding geht es vor allem um den Wiedererkennungswert und
dem damit verbundenen Image.
Die Marke ist das Zentrum aller Marketingüberlegungen,
da es gerade bei der Corporate Identity darum geht, nach außen
einheitlich aufzutreten und sämtliche Werbemaßnahmen
aufeinander ideal abzustimmen.
Die derzeit geläufigste Form des Brandings ist im Bereich
der Mobiltelefone zu beobachten. Branding bedeutet hier: der
Vertrieb an und für sich wenig wertvoller Geräte
unter einem Markennamen. Die Beteiligten versprechen sich
hiervon einen Effekt, von dem das gesamte Umfeld profitiert:
Der Hersteller des Gerätes kann sein Gerät auch
an einen Kundenkreis veräußern, der "No-Name"-Produkte
ansonsten ablehnt. Der Kunde wiederum kommt zu einem extrem
günstigen Preis an einen zumindest scheinbaren Markenartikel,
der in der Regel mit einem gewissen gesellschaftlichen Renommee
verbunden ist. Der Inhaber des Brands wiederum steigert seine
Popularität durch die massenhafte Verbreitung seines
Logos und damit seiner Unternehmensbotschaft. |